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HCHO free

Auf der Liste chemischer Hilfsmittel der Textilindustrie sind über 7 Tausend Substanzen verzeichnet. Einige von ihnen – vor allem solche, die nicht ausreichend mit den Fasern verbunden sind – können sich unter entsprechenden Bedingungen freisetzen und in den menschlichen Körper gelangen.

Einer dieser Stoffe ist Formaldehyd, der nicht nur in der Stoffindustrie, sondern auch in anderen Industriezweigen eingesetzt wird. Beim Formaldehyd (Methanal, Ameisenaldehyd – chemische Formel HCHO) handelt es sich um eine chemische organische Verbindung, die erste in der homologen Reihe von Aldehyden. In der Herstellung von Textilien wird Formaldehyd als Vernetzungsmittel verwendet und wirkt sich auf physikalische Eigenschaften des Erzeugnisses aus, indem er seine Maβe stabilisiert. Er trägt dazu bei, dass der Stoff weder Knitter bildet, noch leicht knüllt oder sich zusammenzieht bzw. dehnt. Dank dieser Substanz fühlt sich das Gewebe angenehm an. Der Formaldehyd kann auch Einfluss auf die Qualität der Färbung und die Farbstabilität haben. Je nach Konzentration, Aufnahme und einer Reihe anderer Faktoren kann dieser Stoff beim Menschen Reizungen verursachen und toxisch, sensibilisierend, mutagen oder karzinogen wirken.

 

Produkte, die als „HCHO free”,  gekennzeichnet sind, enthalten keinen Formaldehyd.